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Top 10 kreative Wege, die Drei-Kisten-Methode altersgerecht für Kinder anzupassen

Top 10 kreative Wege, die Drei-Kisten-Methode altersgerecht für Kinder anzupassen

Fällt es manchmal schwer, Spielzeug, Bastelsachen und Alltagsgegenstände so zu ordnen, dass Kinder gerne mithelfen? Mit ein paar kindgerechten Kniffen lässt sich die Drei-Kisten-Methode in ein spielerisches Ordnungssystem verwandeln, das Kindern Verantwortung vermittelt und den Familienalltag entspannt.

 

In zehn liebevoll zusammengestellten Punkten zeigen wir, wie naturnahe Spiele mit sicheren Materialien, kleinen Ritualen und spannenden Aufgaben für Kinder jeden Alters gelingen. Anschauliche Beispiele aus den Bereichen Recycling, Upcycling und im Familienalltag machen es leicht, gemeinsam nachhaltige Gewohnheiten zu entdecken und spielerisch zu leben.

 

{"description": "The image depicts three people indoors, engaged in packing or unpacking cardboard boxes. A young child with curly hair holds a black marker and is partially visible on the left side. An adult woman in a white short-sleeve shirt is central, holding a red marker above a cardboard box. A third person, possibly a man, is in the background wearing a dark shirt and leaning on another box. The setting is a well-lit indoor area with natural light from a window in the background. The camera captures
Image by cottonbro studio on Pexels

 

1. Die Drei Kisten Methode: Was steckt dahinter?

 

Die Drei-Kisten-Methode hilft dabei, Dinge klar zu sortieren: Was bleibt, was darf weiterziehen und was wird aussortiert? So entsteht eine sichtbare Ordnung, die das Entscheiden für Groß und Klein erleichtert. Kinder treffen je nach Alter ihre Entscheidungen ganz unterschiedlich: Die Jüngsten entscheiden oft spontan aus dem Bauch heraus und hängen sehr an ihren Sachen. Kindergartenkinder erkennen schon bestimmte Eigenschaften und können Dinge in Gruppen sortieren. Schulkinder überlegen bereits genauer, was sie wirklich brauchen, wie viel Platz vorhanden ist und was gut in ihren Alltag passt. Altersgerechte Entscheidungswege können dabei helfen – von einfachen Ja-oder-Nein-Fragen für die Kleinsten über das Sortieren nach Farben oder Funktionen für Vorschulkinder bis hin zu gemeinsamen Überlegungen über den Nutzen und den Platzbedarf bei älteren Kindern.

 

Mit sorgfältig ausgewählten Materialien und sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten können Kinder selbstständig Ordnung halten und dabei spielerisch Sicherheit erleben. Taktile Markierungen und gut lesbare Beschriftungen helfen dabei, sich leichter zurechtzufinden. Gefühle, die beim Sortieren entstehen, dürfen Raum bekommen: Gemeinsame Gespräche, kleine Erinnerungsrunden und kreative Lösungen für besonders liebgewonnene Dinge unterstützen einfühlsam die Akzeptanz. Es ist schön zu sehen, wie Kinder mit sichtbaren Fortschritten und einer festen Routine immer mehr Freude am Mitmachen finden. Altersgerechte Fragen, passende Materialien und ein liebevoller Umgang mit Emotionen machen es einfach, Ordnung zu schaffen und den Alltag für die ganze Familie entspannter zu gestalten.

 

Macht Anziehen und Aufräumen für Kinder spannender.

 

{"image_loaded": true, "load_issue": null, "description": "An adult woman and a young boy sit on a wooden floor in a bright kitchen. The boy, with curly hair, is holding a wooden cutting board with sliced fruit and a sandwich, and is placing it into one of two large clear plastic bins positioned in front of them. The woman, with long braided hair, watches him attentively. The kitchen has white cabinets and a white oven with gold handles and knobs. On the counter, there are some kitchen items including a dis

 

2. Gestalte die Vorbereitung kindgerecht und wähle natürliche Materialien

 

Starte mit einer liebevollen Sicherheitsprüfung: Prüfe kleine Teile am besten mit einer Papprolle und achte darauf, dass alle Kanten schön abgerundet sind. Wähle Materialien mit robusten Oberflächen und Farben, die sich nicht ablösen und sicher sind. Bewahre verschmutzte oder beschädigte Teile in eigenen Behältern auf, damit alles schnell wieder einsatzbereit ist und beim Spielen keine Gefahren entstehen. Praktisch sind Materialien, die sich leicht waschen oder abwischen lassen. Teste, ob alles auch bei häufigem Gebrauch stabil bleibt. Halte ein paar Ersatz- oder Mehrfachsets bereit, damit der Spaß nie lange pausieren muss. Besonders schön sind wiederverwendbare und vielseitig kombinierbare Materialien – so bleibt das Spielen abwechslungsreich und nachhaltig.

 

Schützt waschbar und nachhaltig bei jedem Strandabenteuer.

 

{"image_loaded": true, "load_issue": null, "description": "The image shows two young children indoors, a girl and a boy, interacting with a white shelf and a toy washing machine. The girl, with long blonde hair, is crouching in front of the toy washing machine which is integrated into the lower part of the shelf unit. The boy, with short blonde hair, stands beside her, facing the shelf and reaching up towards toys on a white floating shelf mounted on a wall. The environment is a bright, clean, and minimal i

 

3. So schaffst du einen sicheren und naturnahen Spielraum für Kinder

 

Stelle niedrige, offene Regale in Kinderreichweite auf und kennzeichne die Fächer mit bunten Bildern. Wenn Spielsachen sichtbar und leicht erreichbar sind, können Kinder selbstständig auswählen und fühlen sich weniger überfordert. Damit es beim Basteln oder Malen bequem bleibt, richte den Sitz- und Tischbereich so ein, dass die Knie fast im rechten Winkel sind, die Füße den Boden oder eine Fußstütze erreichen und die Arme entspannt auf dem Tisch ruhen. Ergonomische Möbel helfen kleinen Entdeckerinnen und Entdeckern, sich besser zu konzentrieren und fördern die Entwicklung der Feinmotorik – vom Kleinkind bis zum Schulkind.

 

Bodenbeläge mit rutschhemmender Oberfläche und sicher befestigte Teppiche sorgen für freie, sichere Wege zum Toben. Lose Kabel und hohe Möbel, die fest an der Wand verankert sind, verhindern kleine Unfälle beim Spielen. Abgerundete Ecken oder weiche Schutzkappen auf scharfen Kanten bieten zusätzlichen Schutz. Eine gemütliche Rückzugsecke mit niedrigen Raumteilern, weichen Kissen, anpassbarem Licht und schalldämpfenden Elementen schenkt Kindern einen Ort zum Durchatmen oder konzentrierten Spielen. Am besten lassen sich diese Schutzmaßnahmen dem Alter und den wachsenden Bedürfnissen der Kinder flexibel anpassen, damit sie stets sicher und unbeschwert die Welt entdecken können.

 

Bietet drinnen sicheren, rutschfesten Halt.

 

{"image_loaded": true, "load_issue": null, "description": "A small shelving unit with two cube compartments on the top and two fabric storage bins with bear faces on the bottom. On top of the shelving unit is a small stuffed lamb. The upper left cubby holds several books, and the upper right cubby contains a light pink elephant figurine. To the left of the shelving unit is a wicker basket filled with stuffed animals and toys. To the right of the unit is a large pink stuffed bunny sitting against the wall. T
Image by Denisse Villar on Pexels

 

4. Motiviere mit Spiel, Ritualen und einfachen Regeln

 

Das Aufräumen kann zu einem kleinen Abenteuer werden, wenn es mit spielerischen Missionen verbunden ist: Für die Kleinsten eignet sich zum Beispiel die Aufgabe "Suche alle roten Bausteine", während Vorschulkinder Spaß an kurzen Zeit- oder Leistungsherausforderungen haben. Schulkinder lassen sich durch eine einfache Checkliste motivieren, auf der sie sehen, was schon geschafft ist. Kurze, wiederkehrende Rituale wie bunte Bildkarten, ein fröhliches Aufräumlied oder eine feste Reihenfolge sorgen dafür, dass das Aufräumen vorhersehbar und vertraut bleibt. Solche Rituale geben Kindern Sicherheit, fördern ihre Selbstständigkeit und machen den Übergang leichter. So spüren sie schnell, dass ihr Einsatz wirklich etwas bewirkt – und das steigert die Lust, mitzumachen.

 

Formuliere gemeinsam mit deinem Kind zwei bis drei einfache und gut sichtbare Regeln, zum Beispiel "Alles in die Kiste" oder "Immer eins nach dem anderen". Altersgerechte Rollen wie Aufräum-Detektiv oder Kontroll-Partner machen das Mithelfen spannend und stärken das Verantwortungsgefühl. Sofortiges, konkretes Feedback wie "Du hast alle Bauklötze nach Größe sortiert" hilft, Erfolge bewusst wahrzunehmen. Kleine, nicht materielle Belohnungen wie das Auswählen des nächsten Spiels motivieren oft mehr als ein allgemeines Lob. Visuelle Hilfsmittel wie Bildkisten, Farbcodes oder Piktogramme unterstützen beim Ordnen. Passe diese liebevoll an das Alter an: deutliche Symbole für die Kleinsten, kurze Listen für Vorschulkinder und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Schulkinder helfen, selbstständig Ordnung zu halten.

 

Macht Aufräumen gemütlich: warme Hausschuhe fördern die Routine.

 

{"description": "The image shows three people\u2014a young boy, a woman, and a man\u2014interacting indoors in a living room. They are seated on a striped carpeted floor with colorful geometric building blocks, which they are actively assembling. The boy wears a plaid shirt over a red shirt and gray pants, the woman is dressed in a striped long-sleeve shirt and jeans, and the man wears a light gray button-up shirt over a white t-shirt with olive pants. Behind them, there are wooden shelves with books, decor

 

5. Gib Kleinkindern einfache, sinnvolle Aufgaben

 

Biete Kleinkindern einfache Sortieraufgaben mit wenigen, großen und sicheren Gegenständen an. Zwei Kisten in unterschiedlichen Farben helfen dabei, alles übersichtlich zu gestalten. Zeige deinem Kind das Sortieren einmal vor und lade es dann ein, selbst auszuprobieren. Auf diese Weise werden spielerisch die Feinmotorik, die Farberkennung und die Aufmerksamkeit gefördert. Wenn du merkst, dass dein Kind unsicher wird, kannst du die Auswahl der Gegenstände ganz einfach anpassen. Auch Transport- und Füllspiele – etwa mit einer kleinen Schaufel Dinge von einer flachen Schale in eine größere Kiste zu befördern und dabei gemeinsam zu benennen, was gerade passiert – stärken die Hand-Auge-Koordination, die Kraft und das Verständnis für Volumen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei ganz natürlich durch die Größe der Gegenstände oder den Abstand der Behälter variieren.

 

Kurze, kleine Rituale mit einer festen Reihenfolge helfen Kindern, sich im Alltag zurechtzufinden. Zum Beispiel: Erst das Auto in die Kiste legen, dann das Buch ins Regal stellen – fertig! Wenn solche Abläufe immer gleich begleitet werden, etwa mit einer freundlichen und klaren Aufforderung, werden Übergänge für Kinder vorhersehbar und leichter. Wähle am besten Aktivitäten, bei denen der Erfolg direkt sichtbar ist, wie Steckspiele oder das Sortieren von Bauklötzen. Das motiviert und gibt Kindern das schöne Gefühl, selbst etwas geschafft zu haben. Gib klare, kurze Anweisungen und biete höchstens zwei Auswahlmöglichkeiten an. Greife die Äußerungen deines Kindes auf und erweitere sie, zum Beispiel: Sagt dein Kind "rot", kannst du antworten: "Ja, der rote Ball kommt in die rote Kiste." So unterstützt du spielerisch die Sprachentwicklung und hilfst deinem Kind, Entscheidungen zu treffen. Solche sprachlichen Hinweise sind auch ein guter Weg, um herauszufinden, wie viel Unterstützung dein Kind aktuell braucht und wie du die Aufgaben passend gestalten kannst.

 

Sorgt für sicheren Halt und einfache Übergänge beim Spielen

 

{"image_loaded": true, "load_issue": null, "description": "A toddler stands barefoot on a light wooden floor in a brightly lit room with a window decorated by string lights and triangular bunting. The child wears a white long-sleeve shirt and brown pants and holds a large, curved wooden object. Around the child are scattered dry pasta on the floor and in a white tray with a yellow scoop. The room includes a wicker chair with a white cushion, a toy house, a small table, a play kitchen against the wall, and a

 

6. Fördere Vorschulkinder mit spielerischen, selbstständigen Aufgaben

 

Teile Aufgaben in zwei bis vier kleine, gut verständliche Schritte. Nutze Bildkarten oder Piktogramme, damit Vorschulkinder die Reihenfolge selbst entdecken können. So fällt ihnen das Mitmachen leichter und sie können vieles schon ganz allein bewältigen. Biete verschiedene Schwierigkeitsstufen an – von leicht bis knifflig – und lasse das Kind selbst entscheiden, womit es starten möchte. Auf diese Weise wird die Entscheidungsfreude gestärkt und das passende Niveau gefunden, das das Selbstvertrauen wachsen lässt. Materialien sollten immer gut erreichbar und übersichtlich bereitstehen: flache Behälter, klar beschriftete Fächer sowie Fotos oder Symbole helfen den Kindern, alles selbst zu finden, zu benutzen und anschließend wieder aufzuräumen. So entsteht ganz spielerisch eine vertraute Alltagsroutine.

 

Alltägliche Aufgaben lassen sich leicht in kleine Spiele oder Fantasieabenteuer verwandeln: Geräusche nachmachen, auf Sammelreise gehen oder einmal die Rollen tauschen – so steigt die Motivation und die Aufmerksamkeit bleibt erhalten. Solche spielerischen Ansätze helfen Kindern dabei, Ziele zu setzen, Reihenfolgen einzuhalten und Impulse zu steuern, ganz nebenbei und mit viel Freude am Tun. Kurze Reflexionsroutinen unterstützen zusätzlich: Das Kind zeigt stolz sein Ergebnis, beantwortet eine einfache Frage zur Abfolge und bekommt eine konkrete, liebevolle Rückmeldung. Erfahrungen zeigen, dass sichtbare Schritte und klare Hinweise helfen, Aufgaben erfolgreich abzuschließen und Fortschritte gemeinsam zu entdecken – so kann Unterstützung ganz individuell angepasst werden.

 

Unterstützt Kinder beim selbstständigen An- und Ausziehen.

 

{"description": "The image shows two people, an adult female and a young child, sitting on a plush, light-colored carpeted floor indoors. The child, seated in the foreground, interacts with a wooden toy box and several flat, round wooden pieces scattered nearby. The adult, shown from the waist down with long dark hair and wearing a white shirt and black pants, sits cross-legged a short distance away. The setting appears to be a cozy home interior with soft, natural lighting and neutral tones. The camera ang
Image by Tara Winstead on Pexels

 

7. Wie strukturierte Aufgaben das Verantwortungsgefühl von Schulkindern stärken

 

Teile Hausaufgaben oder alltägliche Aufgaben in drei bis vier übersichtliche kleine Schritte. Mit einfachen Symbolen oder Fotos kann jeder Schritt anschaulich gemacht werden. So kann das Kind nach jedem erledigten Schritt ein Häkchen setzen und kleine Erfolge feiern – das kann das Selbstvertrauen stärken und die Entwicklung der exekutiven Funktionen unterstützen. Feste, leicht verständliche Aufgaben wie etwa "Materialmanager" oder "Pflanzenpfleger" geben Kindern das Gefühl, wichtig zu sein. Schreibe die Aufgaben und Erwartungen gemeinsam auf und besprecht, was passiert, wenn eine Aufgabe mal vergessen wird. So werden Selbstständigkeit, Organisation und Verantwortungsgefühl auf natürliche Weise unterstützt.

 

Biete deinem Kind immer zwei sinnvolle Möglichkeiten zur Auswahl an. So erlebt es Entscheidungsfreiheit in einem sicheren Rahmen und gewinnt Motivation, Dinge selbstständig auszuprobieren. Halte gemeinsam kleine Erfolge fest, zum Beispiel mit Karten, im Portfolio oder mit Fotos. Sprecht kurz darüber, was besonders gut geklappt hat und woran ihr noch arbeiten möchtet – so werden Fortschritte sichtbar und das Dranbleiben fällt leichter. Integriere Aufgaben, die Zusammenarbeit erfordern, etwa das gemeinsame Koordinieren von Materialien für ein Projekt, und lass dein Kind die Planung übernehmen. Solche gemeinsamen Aktivitäten fördern spielerisch die Kommunikationsfähigkeit, das Lösen von Problemen und laden dazu ein, Verantwortung zu übernehmen.

 

Erleichtert Anziehen und fördert Selbstständigkeit.

 

{"description": "The image shows one adult woman sitting beside a child's bed, gently touching the child's forehead. The child is lying in bed, holding a stuffed animal, likely a teddy bear, under a blanket. The setting is a cozy bedroom with soft lighting coming from a bedside lamp. There are children's drawings on the wall and pillows arranged on the bed, creating a warm and intimate atmosphere. The image is a photograph taken from a side angle, capturing a medium shot of both figures.", "people": {"count
Image by cottonbro studio on Pexels

 

8. Kinder liebevoll durch Trennungsängste und starke Gefühle begleiten

 

Ein liebevolles, klares Abschiedsritual – vielleicht mit dem Lieblingskuscheltier oder einem Foto – und ein verlässliches Rückkehrsignal können Kindern den Abschied erleichtern. Besonders hilfreich ist es, solche Rituale Schritt für Schritt in positiver Atmosphäre zu üben. Für die Kleinsten eignen sich bunte Countdown-Karten oder vertraute Gegenstände, die Sicherheit schenken. Im Vorschulalter unterstützen kleine Rollenspiele, das gemeinsame Aussuchen von Möglichkeiten oder kurze Geschichten das Verstehen und Mitmachen. Schulkinder profitieren oft von gemeinsam vereinbarten Check-ins und kleinen Plänen, wie man Herausforderungen zusammen meistert. So bekommen Kinder das Gefühl, mit ihren Bedürfnissen ernst genommen zu werden, was ihnen Orientierung und Sicherheit gibt.

 

Co-Regulation lässt sich im Familienalltag liebevoll umsetzen, indem Erwachsene Kindern auf Augenhöhe begegnen, ihre Gefühle achtsam spiegeln und benennen. Beruhigender Körperkontakt und gemeinsam angeleitete Atemübungen können helfen, das Nervensystem zu entspannen und die Selbstregulation zu stärken. Konflikte bieten wertvolle Lernmomente: Mit Ich-Botschaften, klaren und verständlichen Grenzen sowie einfachen Gesprächsregeln finden Kinder Orientierung und Raum, eigene Lösungsideen auszuprobieren. So wachsen soziale Kompetenzen und Frustrationstoleranz ganz natürlich. Unterstützend wirken visuelle Hilfen wie Bildkarten, bunte Ablaufpläne, eine Sorgenbox oder ein Abschiedsfoto, die es Kindern erleichtern, ihre Gefühle auszudrücken und Übergänge selbstbewusster zu meistern.

 

Wärmende Hausschuhe spenden Nähe und Geborgenheit.

 

{"description": "An adult woman and a young boy are sitting on the light-colored floor of a bright, minimalist room. They are engaged with two baskets placed in front of them, containing colorful toys such as balls and various objects. The woman, wearing a white long-sleeve shirt and black vest, is interacting directly with the boy, who is dressed in a plain white t-shirt and olive green pants. The room's white walls feature children's artwork depicting space themes, including a rocket and planets. A small

 

9. So findest du nachhaltige Wege: Behalten, Weitergeben oder Entsorgen?

 

Starte mit einem gründlichen Sicherheits-Check: Schau dir alle Spielsachen genau an und achte auf kleine Teile, lose Nähte, scharfe Kanten oder abblätternde Farben. Auch ein muffiger Geruch kann ein Warnzeichen sein. Mit einfachen Handgriffen wie Ziehen, Drücken oder Wackeln findest du schnell heraus, ob etwas nicht fest sitzt. Alles, was sich beim Spielen leicht löst, kommt erst einmal in die Reparatur- oder Entsorgungsbox – so bleiben nur sichere Lieblingsstücke im Kinderzimmer. Elektrische oder mechanische Funktionen solltest du ebenfalls prüfen und bei Stoffspielzeug auf Flecken und unangenehme Gerüche achten. Notiere kleine Mängel, die du selbst beheben kannst, damit das Spielzeug schnell wieder einsatzbereit oder weitergegeben werden kann.

 

Beim Aussortieren und Behalten von Spielsachen lohnt es sich, genau hinzuschauen: Welche Dinge fördern die Feinmotorik, regen die Fantasie an, unterstützen beim Sprechenlernen oder helfen dabei, selbstständiger zu werden? Spielsachen, die immer wieder mit Freude bespielt werden, dürfen bleiben. Besonders vielseitige Gegenstände laden zu unterschiedlichen Spielideen ein und sind oft wertvoller als reines Einzweckspielzeug. Was dauerhaft unbeachtet bleibt, darf gerne weiterziehen. Es hilft, alles nach Materialien zu sortieren, Batterien und lose Kleinteile zu entfernen und bei jedem Stück zu prüfen, wie es recycelt oder vielleicht sogar repariert werden kann. Reparieren oder Weitergeben verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern schont auch die Umwelt. Bevor Spielsachen ein neues Zuhause finden, sollten sie gereinigt, fehlende Teile notiert und einfache Pflegehinweise beigelegt werden. Stark verschmutzte oder kaputte Textilien und defekte Elektronik entsorgt man am besten umweltgerecht.

 

Rutschfeste Bio-Hausschuhe schützen kleine Entdecker.

 

{"description": "A young child and an adult woman are in a modern kitchen setting. They are positioned near three transparent plastic bins placed on a wooden floor, with the child actively placing items into one of the bins while the woman watches attentively. The kitchen background features light-colored cabinetry, built-in appliances, and minimal decor including a dish rack and some kitchen utensils. The lighting is natural and even, creating a clear and bright environment. The image is a photographic, re

 

10. So bleibt Ordnung spielend leicht: Aufbewahren, Routinen und liebevolle Pflege

 

Stelle Materialien in niedrige Regale oder offene Kisten, damit Kinder ihre Lieblingssachen leicht erreichen können. Beschrifte die Behälter gemeinsam mit einfachen Symbolen und kurzen Wörtern. Sortiere alles nach Aktivitäten wie Spielen, Basteln oder Anziehen. Eine einfache Schritt-für-Schritt-Bilderfolge am Aufräumort hilft Kindern beim Mitmachen – übt die Schritte zusammen, bis dein Kind sie ganz alleine schafft. Bewahre nur eine kleine, überschaubare Auswahl an Spielzeug sichtbar auf und lagert den Rest außer Sicht. Gemeinsam könnt ihr regelmäßig schauen, was noch bespielt wird und was nicht mehr gebraucht wird. Achte auf kippsichere und pflegeleichte Aufbewahrung, die Kinder selbstständig nutzen können. Kleine Erfolge, wie schnelleres Aufräumen, weniger verschwundene Teile und mehr Freude beim gemeinsamen Ordnen, zeigen, wie gut euer System funktioniert.

 

Gib deinem Kind kleine, altersgerechte Aufgaben und überlegt gemeinsam, wie ihr den Erfolg erkennen könnt. Regelmäßige, kurze Gespräche helfen dabei, Regeln und Aufbewahrung immer wieder an die Bedürfnisse anzupassen. Lass das Kind mitentscheiden, was aussortiert oder ausgetauscht wird – so wächst das Verantwortungsgefühl und Veränderungen werden leichter verständlich. Beobachtungen aus dem Alltag könnt ihr nutzen, um gemeinsam die Aufbewahrung, Routinen und Zuständigkeiten Stück für Stück zu verbessern.

 

Die kindgerechte Anpassung der Drei-Kisten-Methode macht das Aufräumen zu einem liebevollen Ritual, bei dem Kinder spielerisch Selbstständigkeit und Ordnung lernen. Klare Abläufe, sichere Materialien und einfache Entscheidungsmöglichkeiten helfen, Widerstände abzubauen, sichtbare Erfolge zu erzielen und die Freude am Mitmachen zu wecken.

 

Mit liebevollen Ideen zur Materialauswahl, einer kindgerechten Raumgestaltung und passenden Aufgaben für verschiedene Altersstufen lässt sich ein Familienalltag gestalten, der kleinen Entdeckern Freude bereitet und ihnen Verantwortung schenkt. So entstehen Routinen, die leicht umzusetzen sind und den Alltag für alle entspannter machen.

 

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